AFVD Jugendnationalmannschaft: Drei Halbe und ein Ganzer für Deutschland!

Anfang dieser Woche gab der AFVD die 165 Spieler bekannt, die aus insgesamt 425 Anmeldungen ausgewählt wurden und sich nun beim Tryout am 12. Februar in Köln für einen Platz […]

Anfang dieser Woche gab der AFVD die 165 Spieler bekannt, die aus insgesamt 425 Anmeldungen ausgewählt wurden und sich nun beim Tryout am 12. Februar in Köln für einen Platz im 100er-Kader für die Jugendeuropameisterschaft im Sommer in Paris empfehlen können. Unter ihnen sind neben Alexander James Starcke, der seit Beginn seiner Footballkarriere alle HAMBURG PIONEERS  Jugendteams von PioKids über die Red Guardians bis aktuell zur PioYouth durchlaufen hat und bereits mehrfach für die Hamburger Jugendauswahl auflief, zwei weitere Pioneers im blauen Kostüm: Mit Offensive Liner Leander Strathmann verließ ein wichtiger Leistungsträger das Jugendprogramm der Pioneers vor Beginn der Saison 2016 in Richtung GFL Juniors. Schon früh hatte er sich in den Kopf gesetzt einer der besten O-Liner Deutschlands werden zu wollen und in der Jugendnationalmannschaft sich mit den Besten Europas oder gar der Welt messen zu wollen. Leander ist aber nach wie vor bei den Snappers aktiv, mit denen er 2016 erneut die Deutsche Meisterschaft gewann. Den gleichen Weg ging diesen Winter Quarterback Tim Arzanikov. Aufgewachsen bei den PioKids und Red Guardians, zog es auch ihn nach seiner ersten A-Jugend-Saison zu den Junior Devils um dem verlockenden Ruf der Jugendbundesliga zu folgen.

Ein weiteres Talent mit ‚rotem Blut‘, welches bereits den Sprung in den 100er-Kader geschafft hat, ist WR Tobias ‚Junior‘ Nill. Junior machte seine ersten Football-Schritte bei den Flag Dockers, ehe es ihn für eine Saison zu den Hamburg Rookie Devils verschlug. Im Jahr 2014 lief ‚der weiße Affe‘ erstmals in rot auf und gewann als Quarterback mit den Red Guardians prompt die Meisterschaft der B-Jugend Regionalliga Hamburg / Schleswig-Holstein. 2015 sammelte er dann bei der PioYouth seine ersten Erfahrungen im A-Jugend-Bereich und ließ auch im Senior Flag bei den Snappers sein Talent aufblitzen. Im DFFL-Bowl VI gingen die beiden entscheidenden TD-Catches auf sein Konto, vollkommen zu Recht wurde er deshalb als MVP des Finales ausgezeichnet. All dies blieb den wachsamen Augen der Coaches in Footballhamburg nicht verborgen, sodass Junior ab der Saison 2016 seine Cleats für die Hamburg Young Huskies schnürte.

„Einerseits sind wir sehr stolz darauf, dass unser Jugendprogramm immer wieder erstklassige Talente hervorbringt und freuen uns, wenn unsere Jungs auf ihrem Weg persönlich erfolgreich sind, andererseits arbeiten wir intensiv daran, auch in der Spitze – d.h. vor allem bei der PioYouth – Konstanz hereinzubringen, mittelfristig oben in der A-Jugend-Regionalliga mitzuspielen und langfristig sogar den Aufstieg in die GFL Juniors anzupeilen!“ , so Valerian Buchholz, der wie viele der oben genannten Jungs auch von klein auf an bei den PioKids anfing, sich aber dann, als viele seiner Freunde schon damals für ihre letzte A-Jugend-Saison den Weg in die GFLJ gingen, dafür entschied den Pioneers treu zu bleiben. Bislang waren die Pioneers weder finanziell, konzeptionell noch personell in der Lage im A-Jugend-Bereich mit den beiden großen Hamburger Programmen zu konkurrieren, das soll sich künftig ändern. Heute ist ‚Valle‘ nicht nur Top-Scorer und Führungsspieler im Herrenteam, sondern auch Offensive Coordinator der Pioneers Youth.

Auf die Frage, ob er sich heute noch einmal genau so entscheiden würde wie damals antwortet er: „Klar kann ich verstehen, dass es gerade für Jugendliche immer attraktiv ist schnellstmöglich den größten Erfolg haben zu wollen. Ich habe weder im Junior Bowl noch in der GFL gespielt, aber in all den Jahren hier bei den Pioneers so viel erfahren und gelernt, dass ich die Frage klar mit ‚ja!‘ beantworten kann. Auch an Niederlagen und schwierigen Zeiten wächst man als Persönlichkeit.“

Mit dem Bau des Kunstrasens im Hamburger Stadtpark beginnt für die Hamburg Pioneers eine neue Ära. Damit in den nächsten Jahren aus ‚Drei Halben und einem Ganzen‘ bevorzugt fünf oder sechs Ganze werden, gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Denn wie heißt es so schön? ‚Success is not a goal, it’s a byproduct!‘ . Go AJ, Go Tim, Go Leander, Go Junior. GO BIG RED!

(Dave Duddek)