Es war erst eine Woche her, da gewannen die Hamburg Pioneers Amazons in letzter Sekunde das Stadtduell bei den Hamburg Blue Devilyns, schon stand vergangenen Samstag gleich das Rückspiel auf dem Homefield der Amazons im Stadtpark an. Erfreulich viele Zuschauer sahen sich zunächst ab 11:00 Uhr das Spiel der Red Guardians (U16) gegen die Braunschweig Junior Lions an, ehe um 15:00 Uhr der Kickoff zum Spiel der Amazons gegen die Devilyns erfolgte.

Eine empfindliche Niederlage mussten die Guardians hinnehmen, und sich den Lions mit 08:52 geschlagen geben. Vielleicht waren die Lions ja davon beflügelt, dass sie mit dem Ausweichtrikot (schwarz) der Reds spielen mussten, reisten die doch mit einem Satz roter Trikots an, der Heimfarbe der Pioneers.

Anders dann das Spiel der Amazons, die zu keinem Zeitpunkt Zweifel im Spiel gegen die Devilyns darüber aufkommen ließen, welche Farbe Hamburg in Bezug auf Frauenfootball trägt.

Früh gingen die Amazons mit einem TD nach Ballübergabe von QB #11 Julia Schlatow auf Runningback #21 in Führung und verwandelten auch den Versuch der Two-Point-Conversion (TPC) erfolgreich, womit es 08:00 stand. Die gleiche Kombination mit anschließender TPC erhöhte das Zwischenergebnis zum 16:00, mit dem es dann auch in die Halftime ging.

Im 3. Quarter war es dann gleich zwei Mal die #4, die einen jeweils langen Pass von #11 auf links fing und in die Endzone tragen konnte. Auch nach diesen beiden Touchdowns, setzten die Amazons die anschließenden TPCs erfolgreich um.

Ruhiger angehen lassen konnte man es dann im 4. Quarter, in dem keine der beiden Mannschaften mehr punktete. Headcoach Patrick Nause darf mit seiner stark spielenden Mannschaft überaus zufrieden sein – das vor Spiel skandierte „Offense scores, Defense hits“ wurde 1:1 umgesetzt. Der verletzten Devilyns Spielerin die besten Genesungswünsche.

Die Herrenmannschaft hatte am Sonntag ihr Auswärtsspiel gegen die Oldenburg Knights. Die Spiele gegen die Knights waren in der Vergangenheit teils recht emotional, und auch dieses Mal sollte sich im gegenseitigen Austausch nichts geschenkt werden. Früh gingen die Pioneers in Oldenburg in Rückstand und lagen am Ende des 1. Quarsters bereits mit 13:00 hinten. Auch im 2. Quarter zeigten die, mit drei amerikanischen Imports spielenden Knights, dass sie derzeit nicht grundlos die Tabellenführung der 3. Liga Nord inne haben und bauten den Vorsprung auf 27:00 aus.

Ein sehenswertes 42 Yard Fieldgoal (die Kommentatoren des Video-Liverstreams der Oldenburger schlossen witzelnd aus, dass dieses gelänge) von Bosse Schumacher, brachte drei Zähler auf das Scoreboard – die Einzigen an diesem Tag für die Pioneers, die nach Abschluss des Spieltages den letzten Tabellenplatz einnehmen mussten.

Zwar klappte es in der Defense im 3. und 4. Quarter besser (lediglich 6 weitere Zähler), gleichwohl zeigten sich erneut Schwächen in der Offense, die zukünftig behoben werden müssen, um nicht den Anschluss in der Tabelle zu verlieren.

Weiter geht es für die Mannschaften wie folgt:

01.06.2019 – 11:00 Uhr Hamburg Pioneers Red Guardians vs. Hamburg Rookie Huskies

08.06.2019 – 14:00 Uhr Kiel Baltic Hurricans Ladies vs. Hamburg Pioneers Amazons

09.06.2019 – 15:00 Uhr Bremerhaven Seahawks vs. Hamburg Pioneers

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